Selbstfindung beginnt mit Selbsterkenntnis
Selbstfindung beginnt mit Selbsterkenntnis
"Finde dich selbst."
Wie oft hast du diesen Ratschlag schon gehört? Auf Instagram, in Selbsthilfe-Büchern, von Freunden, die es gut meinen.
Aber wie findet man sich selbst eigentlich? Wo soll man anfangen, wenn man sich verloren fühlt?
Die unbequeme Wahrheit
Letzte Woche schrieb mir eine Frau, Mitte 40. Sie hatte gerade ihren Job gekündigt, ihre Beziehung beendet und keine Ahnung, wohin mit sich selbst.
"Ich dachte, wenn ich all das Falsche loslasse, finde ich endlich zu mir. Aber jetzt fühle ich mich leerer als vorher."
Ich kenne dieses Gefühl. Diese Leere nach dem großen Loslassen.
Hier ist etwas, das mir niemand gesagt hat, als ich auf meiner eigenen Selbstfindungsreise war:
Du kannst dich nicht finden, wenn du dich nicht erst mal verstehst.
Selbstfindung ohne Selbsterkenntnis ist wie eine Schatzsuche ohne Karte. Du rennst im Kreis, hoffst auf Glück, und fühlst dich am Ende frustrierter als vorher.
Was ist Selbsterkenntnis eigentlich?
Selbsterkenntnis bedeutet nicht, dass du dich analysierst bis nichts mehr übrig ist.
Es bedeutet:
Deine Stärken UND Schwächen zu kennen
Nicht nur die Dinge, die du auf LinkedIn postest. Auch die Schatten, die du lieber versteckst.
Zu verstehen, WARUM du so reagierst
Warum dich manche Situationen triggern. Warum du immer wieder dieselben Muster wiederholst.
Deine Werte zu definieren
Nicht die, die deine Eltern dir mitgegeben haben. Nicht die, die Instagram dir vorgaukelt.
Deine.
Ehrlich zu dir selbst zu sein
Auch wenn es unbequem ist. Gerade dann.
Die 3 Phasen der Selbstfindung
In meiner Arbeit mit Numerologie habe ich gesehen, dass fast jeder durch diese 3 Phasen geht.
Vielleicht erkennst du dich wieder:
Phase 1: Das Erwachen
"Irgendetwas stimmt nicht."
Du spürst es. Vielleicht schon lange.
Du bist unerfüllt, obwohl äußerlich alles passt. Job. Beziehung. Wohnung.
Aber innerlich? Leere.
Du fühlst dich wie in einer Rolle gefangen, die du schon so lange spielst, dass du vergessen hast, dass es eine Rolle ist.
Das ist der Moment, wo du merkst: "So kann es nicht weitergehen."
Phase 2: Die Verwirrung
"Wer bin ich eigentlich?"
Jetzt fängst du an zu suchen.
Du liest Bücher. Hörst Podcasts. Machst Persönlichkeitstests. Probierst Yoga, Meditation, vielleicht sogar Numerologie.
Du bekommst mehr Fragen als Antworten.
Und weißt du was? Das ist gut so.
Verwirrung ist kein Rückschritt. Sie ist ein Zeichen, dass du dich bewegst. Dass du aufhörst, die Antworten anderer zu akzeptieren und anfängst, deine eigenen zu suchen.
Phase 3: Die Klarheit
"Ah. Jetzt verstehe ich."
Langsam fügt sich das Puzzle zusammen.
Du erkennst deine Muster. Du verstehst, warum du auf bestimmte Art reagierst. Du spürst, was dir wirklich wichtig ist.
Du fühlst dich... angekommen. In dir selbst.
Das ist nicht das Ende der Reise - aber der Anfang eines bewussteren Lebens.
Warum Numerologie mir geholfen hat
Ich war auch mal in Phase 2. Jahrelang.
Ich habe alles Mögliche ausprobiert. Therapie. Coaching. Tarotkarten. Human Design.
Alles gut. Aber nichts hat wirklich geklickt.
Bis ich zur Numerologie kam.
Und ich sage bewusst nicht: "Numerologie ist DIE Lösung." Das wäre Blödsinn.
Aber für mich war sie der Spiegel, den ich gebraucht habe.
Sie hat mir gezeigt:
Warum ich mich immer zwischen Struktur und Freiheit hin- und hergerissen fühle → Meine 5er-Energie will Bewegung, aber meine 4er-Schwingung braucht Stabilität.
Warum ich in Beziehungen so schnell überfordert bin → Ich bin eine 7, die ihre Rückzugsräume braucht. Nicht weil ich Menschen nicht mag, sondern weil ich mich sonst verliere.
Warum ich mich immer "anders" gefühlt habe → Ich bin eine 1er-Lebenszahl. Ich bin nicht dafür gemacht, dem Mainstream zu folgen.
Plötzlich ergab alles Sinn.
Nicht weil die Numerologie mir gesagt hat, wer ich sein soll. Sondern weil sie mir gezeigt hat, wer ich schon immer war.
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Was du jetzt tun kannst
Wenn du gerade in Phase 1 oder 2 steckst - hier sind 3 Dinge, die wirklich helfen:
1. Schreib dir alles von der Seele
Kein fancy Journal nötig. Nimm ein leeres Word-Dokument oder ein simples Notizbuch.
Und dann schreib einfach.
Ohne Struktur. Ohne Selbstzensur. Ohne "das klingt aber blöd".
Stell dir einen Timer auf 10 Minuten und schreib, was dir durch den Kopf geht:
- Was fühlst du gerade wirklich?
- Was fehlt dir in deinem Leben?
- Was würdest du tun, wenn niemand zusehen würde?
Du wirst überrascht sein, was aus dir herausfließt.
2. Frag die Menschen, die dich wirklich kennen
Manchmal sehen andere Dinge in uns, die wir selbst nicht sehen.
Schreib 3-5 Menschen an, denen du vertraust, und frag sie:
- "Was würdest du sagen, sind meine größten Stärken?"
- "Wann hast du mich am glücklichsten erlebt?"
- "Was macht mich in deinen Augen einzigartig?"
Ihre Antworten werden dich überraschen. Versprochen.
3. Nutze Werkzeuge - aber mach dich nicht abhängig
Ob Numerologie, Human Design, Myers-Briggs, Enneagramm - nutze sie als Kompass, nicht als Schublade.
Sie geben dir Anhaltspunkte. Muster. Perspektiven.
Aber du entscheidest, was davon auf dich zutrifft.
Du bist mehr als eine Zahl. Mehr als ein Typ. Mehr als eine Box.
Was ich dir noch sagen möchte
Selbstfindung ist kein Ziel, das du erreichst und dann abhakst.
Es ist kein Ort, an dem du ankommst und dann fertig bist.
Es ist eine lebenslange Reise. Und jede Phase - auch die verwirrende, chaotische, frustrierende - ist Teil deines Wachstums.
Sei geduldig mit dir.
Sei neugierig.
Und vor allem: Sei ehrlich.
Auch wenn es unbequem ist. Auch wenn es bedeutet, Dinge loszulassen, die du jahrelang festgehalten hast.
Du bist es wert, dich selbst wirklich zu kennen.
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Über Jennyfer
Ich bin Jennyfer – und ich weiß, wie es sich anfühlt, sich selbst fremd zu sein.
Heute begleite ich Menschen wie dich dabei, die Antworten in sich selbst zu finden. Mit Numerologie, echten Gesprächen – und der Überzeugung, dass du alle Antworten bereits in dir trägst.